Corona-Info

Stand: 23. Okober 2020

Maximale Personenanzahl bei Aufnahmegesprächen in unseren Räumlichkeiten
Wir bitten um Verständnis, dass wir zum Schutz unserer Mitarbeiter höchstens 2 Personen mit Maske einlassen können. Für die Benutzung unserer Mustermappen stellen wir Einweghandschuhe zur Verfügung.

Maximale Personenanzahl bei Begräbnissen
In unseren Aufbahrungshallen sind unter Berücksichtigung der Abstandsregel je nach Raumgröße und Haushaltsgruppen ca. 5 bis 15 Personen erlaubt. Maskenpflicht besteht auch im Sitzen. Weitere Personen dürfen die Aufbahrungshalle - zum Kondolieren - nur einzeln nacheinander betreten. In Kirchen beachten Sie bitte die Vorgaben am Kircheneingang. Im Freien ist die Höchstgrenze 100 Personen und die Abstandsregel ist einzuhalten.

Abstandsregeln für Teilnehmer von Begräbnissen

  • Abstand von mindestens einem Meter gegenüber anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben oder nicht einer gemeinsamen Teilnehmergruppe angehören.
  • Die Abstandsregel gilt für alle Veranstaltungen, egal ob Indoor oder Outdoor, egal ob mit oder ohne fixe Sitzplätze.

Ein Mund-Nasen-Schutz ist zu tragen:

  • Bei Indoor Begräbnissen ohne fixe Sitzplätze.
  • Bei Indoor Begräbnissen mit fixen Sitzplätzen, wenn man sich nicht auf dem Sitzplatz befindet.
  • Wenn der Abstand von einem Meter gegenüber anderen Personen unterschritten wird.

Kondolieren
Da ein Begräbnis in der Regel ein sehr emotionales Ereignis ist, erweist sich das Kondolieren meist als das schwierigste Unterfangen, denn es darf nur kontaktlos (kein Händeschütteln keine Umarmungen) erfolgen. Wir haben allerdings die Erfahrung gemacht, dass es gut klappen kann, wenn die Hinterbliebenen selbst mit gutem Beispiel vorangehen und eine ausgestreckte Hand ablehnen. Die Einhaltung dieser Vorgaben kann von uns nicht überwacht werden.

Nutzen Sie die Möglichkeit, hier auf unserer Homepage den Hinterbliebenen online zu kondolieren (unter "Sterbefälle", klicken Sie dazu HIER).

Sonstiges zum Begräbnis
Am Grab wird keine Erdschaufel gereicht. Sie können jedoch mit der Hand in den vorhandenen Erdkübel greifen und Erde nachwerfen. Wir dürfen außerdem kein Weihwasser-Aspergill bereitstellen. Sollte ein Kondolenzbuch aufliegen, wird sich kein Kugelschreiber dabei befinden. Benutzen Sie bitte Ihren eigenen Stift oder fragen Sie unseren Zeremonienleiter nach einem Einweg-Kugelschreiber und reichen Sie diesen nicht weiter.

Bitte helfen Sie durch Ihre Eigenverantwortung und Befolgung dieser Regeln aktiv mit, die Pandemie zu bekämpfen.

Hier können Sie sich über die aktuellen Corona-Fälle in Österreich informieren: Corona Information Österreich


Weitere Fragen, die uns oft gestellt werden:

Das NÖ Bestattungsgesetz 2007 besagt, dass die Bewilligung zu erteilen ist, wenn die Person des Antragstellers und die Umstände der beabsichtigten Beisetzung, insbesondere der Beisetzungsort, erwarten lassen, dass die Urne pietät- und würdevoll behandelt wird. Die Genehmigung wird von der jeweiligen Gemeinde erteilt. In der Praxis bedeutet das: Im Falle einer Bewilligung wird von der Gemeinde meist ein Lageplan mit Bezeichnung der Beerdigungsstelle oder auch Fotos vom Umfeld des Aufbewahrungsortes verlangt. Die Bewilligung ist meist gebührenpflichtig und der Aufbewahrungsort der Urne wird für die Baubehörde dadurch zur "Begräbnisstätte".

Unser Kommentar zu diesem Thema
Versuchen Sie herauszufinden, ob es wirklich Ihr Wunsch ist, die Urne bei sich aufzubewahren, oder ob die Idee vielleicht dem momentanen Trennungsschmerz entspringt. Wir haben schon einige Urnen nach Jahren auf Wunsch der Hinterbliebenen dann endgültig auf dem Friedhof bestattet. Die Kosten für ein Urnengrab halten sich in Grenzen (schließlich ist auch die Bewilligung für Privatgrund gebührenpflichtig) und auch die Frage der Grabpflege lässt sich regeln. Auskunft darüber erhalten Sie bei der jeweiligen Friedhofsverwaltung (Gemeindeamt, Pfarramt, Magistrat). Denken Sie auch an Umzug (Hausverkauf) oder andere familiäre Umstände. Sie sollten auch beachten, dass durch eine Urnenbestattung auf Privatgrund das Grab Ihres(r) Verstorbenen später von außenstehenden Personen nicht mehr besucht werden kann (z. B. zum Jahrestag oder zu Allerheiligen). Die alte Regel, wonach der Platz für die Toten der Friedhof ist, hat sicher ihren Sinn. Unser Tipp: Lassen Sie ruhig etwas Zeit vergehen, bis Sie sich entscheiden.

Die Vergabe obliegt dem jeweiligen Friedhofshalter (Gemeindeamt, Pfarramt, Magistrat). Ein Anrecht auf eine neue Grabstelle haben Sie grundsätzlich an Ihrem Hauptwohnsitz ("Mittelpunkt Ihrer Lebensinteressen"). Der Bürgermeister kann aber auch einem Zweitwohnsitzer oder auch Ortsfremden den Erwerb eines Grabes in seiner Gemeinde ermöglichen. Wer in einem Grab beerdigt wird, ist für den Erwerb der Grabstelle nicht relevant. Es muss lediglich der Benützungsberechtigte einverstanden sein.

Das muss beim jeweiligen Friedhofshalter (Gemeindeamt, Pfarramt, Magistrat) erfragt werden. Eine positive Antwort hängt meist davon ab, ob noch genug Platz für neue Gräber vorhanden ist oder ob die Friedhofsverwaltung andere Gründe hat, die Vergabe von Grabstellen zu steuern. Achtung - auf manchen Friedhöfen sind die Gebühren für den Erwerb einer Grabstelle zu Lebzeiten höher wie anlässlich eines Todesfalles. Es ist nicht erforderlich, sich eine Grabstelle "vorsichtshalber" zu sichern, da Ihre Hinterbliebenen in Ihrer Heimatgemeinde ohnehin spätestens anlässlich eines Sterbefalles das Recht auf Erwerb einer Grabstelle haben.

Alle Auskünfte wie Grabnummern, Laufzeit, Belegungen, Friedhofsgebühren usw. erhalten Sie bei der jeweiligen Friedhofsverwaltung.